Ökonomische Situation im Endgame muss verbessert werden

Das Spiel hat relativ viele Goldsenken (habe heute für mein Haus z.b. 2000g bezahlt) aber nur unzureichende Goldquellen.

Im englischen Forum hat mal jemand ausgerechnet, dass man, wenn man endgame Quests macht über >70h Playtime braucht, nur um die Mieten zu bezahlen. Das ist ja fast wie in München :), dafür hab ich nur ein Haus in einem versch**** Sumpf wo keiner hin will.

Ist ja ganz nett, dass Woke ppl mal ein Spiel machen - aber dementsprechend sieht halt eben auch die Ökonomie aus. Steuern und Abgaben überall bis zum Anschlag, aber kein Plan woher das Gold kommen soll. Merken Spieler im Endgame durchaus deutlich oder meine Gilde die echt Probleme hat die Stadt zu bezahlen.

Das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben stimmt gewaltig nicht. Aber ja, so haben wir ja bei der Bundestagswahl gewählt :(.

Das wird sich auch aufs AH umschlagen - je länger die Spieler spielen und je mehr die Spieler im Endgame ankommen, desto mehr Gold wird der Playerbase entzogen. Man kann halt argumentieren, dass 3 Häuser eben nur für “die Reichen” da sind - aber auch die müssen ja irgendwo das Geld her haben und im AH werden die Preise mittelfristig auch sinken. Derzeit wird Gold umverteilt, aber eben relativ wenig neues Gold erzeugt.
Dachte es ist ein amerikanisches Spiel - dass die mittlerweile die gleiche ökonomische Expertise haben wie ein deutscher Soziologe ist traurig.

Im englischen Forum gibt es schon einige Posts dazu, aber es ist dringend. Wird keine 3-4 Wochen dauern, bis da Spieler abspringen, weil sie schlicht keine Lust haben stundenlang zu farmen, um das Spiel überhaupt spielen zu können.
Einnahmen durch Kriege hochsetzen ist keine Option. Die Casuals kommen da eh nicht mit - gibt zu wenig Slots. War zum Glück relativ früh 60 und hab eine pvp aktive Gilde, aber mehr als 2 Kriege am Tag will ich auch nicht mitspielen.
Das wäre bei angenommenen 5 Spieltagen ca. 6500 Gold/Woche und ca. ~10h Playtime - und das dürfte die Gold/Playtime höchste Ausbeute sein. Nicht mit eingerechnet die Anmeldezeiten, Strategiebesprechungen usw. und schätzungsweise nehme ich ca. 2-4 Spielern den Platz weg die auf der Warteliste sitzen.

Würde alle Steuern & Abgaben massiv senken, um dem entgegen zu wirken - so auf ca. 1/3. Wäre immer noch relativ viel und würde zum Spielen zwingen, aber so in dem Zustand kommt man nicht hinterher. Würde ich nicht durchs AH Gold verdienen, wäre es bei mir auch schon aus - aber das geht wie oben beschrieben nicht mehr lange gut, weil die Goldquests irgendwann zu Ende gehen und die Spieler das checken, wie wertvoll Gold in dem Spiel ist - Gold muss halt irgendwo herkommen und nicht nur ausgegeben werden.

ps. wer sich über meinen Post aufregt, soll erst mal meine cursed treasure chests kaufen, die ich für 16k ins AH gesetzt habe - anscheinend habt ihr ja genug Gold :). Davon gehen ca. 1,5k ans “System”. Wie lang braucht man, um 1,5k zu ‘Farmen’ ohne Storyquests?

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Gibt einige Stellschrauben an denen man drehen kann.

Reperaturkosten und Verschleissraten kann man senken und die Chance auf Golddrops erhöhen.

Die epischen Truhen mit 24h CD könnten ebenfalls Gold abwerfen und durch den Timer ist sichergestellt das man es nicht ins absurde treibt.

Alles in allem glaube ich aber das man sogar bewußt dafür sorgt das möglichst wenig Geld durch NPCs ins Spiel kommt damit das es nicht zu einer Inflation kommt, die Kunst wird sein es zwischen wenig und zu wenig auszubalancieren.

Abgesehen davon bin ich mir nicht sicher ob wir wirklich alle Spielmechaniken schon komplett verstanden haben was Gold/Drops usw. angeht.

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Wir haben 100% noch nicht alles verstanden. Fehlt ja z.b. auch noch der Outpost Rush. Aber was wir verstanden haben ist, dass wir Rechnungen bezahlen müssen - Spieler für die Häuser und die Gilden für die Städte.

Also die Städte gehen mal so gar nicht - Windkreis/Everfall/Brightwood gehen - Monarchs Bluf auch. Der Rest läuft auf dem Zahnfleisch bzw. ist defizitär.

Macht schon Sinn, dass die äußeren Städte nicht so gut ausgebaut werden können wie die Inneren, jedoch ist es derzeit ein bisschen zu stark. Was schade ist. Weil es ist auch ein Teufelskreis. Eine schlecht ausgebaute Stadt zieht keine Spieler an und dann gibt es da auch kein Gold.

Aber ja, das Spiel wird sich schon noch ändern - aber derzeit ist es mit dem Goldeinkommen für Spieler die LvL 60 schon schwer - man wird nicht ewig durch Auktionshaushandel Gold von den niedrigeren Spielern abziehen können die noch Questgold haben…

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Vollkommen korrekt. Die paar Taler die man von ner Fraktionsmission oder Nebenquest bekommt, damit kommt man niemals aus. Die großen Kompanien, haben all ihre Berufe aufgeteilt und spielen sich gegenseitig zu, so dass du als kleiner Spieler nie eine Chance am Markt haben wirst.
Wir brauchen a) mehr Belohnung für Quests allgemein, b) einen Händler der alles zu Mindestpreisen abkauft. Ich halt mich momentan mit Angeln halbwegs über Wasser ~6.000-8.000 Gold, aber das ist doch kein Zustand. Die größeren Streamer wissen nicht mehr wohin und haben über 150K auf der Kante… Das passt halt gar net zusammen.

Definitiv

Wir brauchen eher Mindestpreise im AH. Rohstoffe, die für wenig Geld angeboten werden (müssen) sind evtl. auch einfach nicht gefragt. Ein NPC, der alles kauft verlagert die Wirtschaft von den Spielern hin zu einem reinen Sammel- und Verkaufspiel. Und es sollte nicht Sinn der Sache sein, dass alle Spieler:innen reich werden. Taler sollten ein knappes und wertvolles Gut sein und man muss in der Lage sein als Crafter:in bzw. Händler:in auf die Bedürfnisse der anderen eingehen zu können, anstatt sich mit stundenlangem stupiden Holzkloppen (als Beispiel) ne goldene Nase zu verdienen.

"Und es sollte nicht Sinn der Sache sein, dass alle Spieler:innen reich werden. "

Nein, der Sinn sollte es sein, dass die Spieler sich ihre Miete nicht mehr leisten können und als Obdachlose durch die Wälder streifen. Kann man ja die reichen Streamer für verantwortlich machen :).

Hab ich dein Argument richtig erfasst?

Als Crafter wird man nicht viel kriegen auf Dauer - AH entzieht dem Markt auch Geld. Mein Argument eigentlich gelesen & verstanden? Geld muss irgendwo herkommen und nicht nur umverteilt werden.

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Die Mieten der Häuser kann man locker durch Mobs, Expeditionen, Factionquests etc. bezahlen. Man muss sich halt vorher überlegen “Kann ich mir ein T4 Haus leisten, mit der Zeit die ich investiere?”

Ich kann mir nicht das dickste Haus kaufen, weil schön und dann verlangen dass die Miete für Wochen innerhalb einer Viertelstunde erfarmt werden kann.

Aber um das dennoch einfacher zu machen…

Mieten runter: Ja
Questbelohnung in Form von Talern rauf: Ja
Mindestpreise im Handelsposten: Ja von mir aus
NPC Händler, der ALLES kauft: Nein

Vielleicht wäre auch ein System ähnlich wie in GW2 mit den Fraktalen sinnvoll. Man installiert einen NPC Händler, der bestimmte Marken für gutes Gold kauft, aber diese Marken droppen nur von Gegnern in den Expeditionen. So bleiben auch kleinere Expeditionen relevant und man kann auch ganz gut Gold farmen. Und ja, das mit den Schlüsseln muss auch nochmal überdacht werden.

Die Zeit die man braucht habe ich oben ungefähr geschrieben. Auf Dauer wird niemand stundenlang für virtuelle Häuser farmen.

Gibt vllt einen Mittelweg zwischen 20-25 Stunden/Woche - wie derzeit - für Miete und 15 Minuten farmen für einen Monat? Nur mal so als Idee…

Ok 3 T4 Häuser muss nicht sein, aber ~10h sind es immer noch - das ist zu viel.

Versteh mich nicht falsch. Ich bin auch dafür, dass mehr Gold für die Spieler generiert werden muss durch Quests oder andere Dinge und nicht nur umverteilt. Und ja, es sollte auch möglich sein, dass sich auch die Casualspieler mindestens ein kleines Haus leisten können.

Ich sehe lediglich einen NPC Händler, der jeden Schrott kauft nicht für sinnvoll an.

Nein - NPC Händler denke ich auch, dass es nicht sinnvoll ist. Ich würde eher die money sinks etwas senken. Ist auch doof, wenn jeder mit 200.000 Gold rumrennt.

Steuern + Repkosten auf allen Leveln - egal welche um 50-75% senken und das passt. Es wird im augenblick zu viel Geld entzogen. Für ~3 Häuser kann man auch mal 2h farmen gehen die Woche. Sollte aber nicht mehr sein, weil Spiel != Arbeit.

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