Zuerst habe ich ja recht deutlich zum Ausdruck gebracht, dass das von mir nur sehr spontane Ideen sind und alles andere als lange und gut durchdacht, sondern sollten lediglich zum Ausdruck bringen, dass es da sicher einige Möglichkeiten gäbe, um das aktuell bestehende System so zu verbessern, dass der Ist-Zustand, der wohl für die Mehrheit der Spieler, als auch für das Spiel per se, nicht zufriedenstellend und schädigend ist.
Es diente dann auch eher als weitere Anregung, was, wie und warum man etwas ändern könnte oder eben nicht.
Diesen von mir angesprochenen Malus den man auferlegen könnte, sollte es ja nicht einfach so geben, in der Form, dass die Angreifer einfach so einen Bonus erhalten, sondern schon in gewisser Weise mit einem Rollenspielgedanken verknüpft, aber man könnte es auch als Bonus in Form eines Buffs für die angreifenden Kompanien implementieren.
Die gebietsbesitzende Kompanie, die ein Gebiet bereits seit einiger Zeit hält (das soll ja nicht automatisch für jede Kompanie gelten, die ihr Gebiet verteidigen muss, sondern erst nach einer gewissen Zeit, um zu verhindern, dass diese Kompanie schlicht übermächtig wird) und dafür einige Kriege führen musste, erhält z. B. einen Debuff namens “Ermüdung”, oder das Fort kann mit jedem Krieg langsamer repariert werden, sodass sie eben einen Malus erhalten, wodurch der vorhandene Vorteil des Verteidigens, des besseren Gears etc. etwas abgeschwächt wird, denn eine Armee, die immer und immer wieder ihr Gebiet verteidigen muss, es wegen Schäden wieder aufbauen muss, würde auch in der Realität “müde” werden, “kriegsmüde”, was auf Angreifer nicht per se zutrifft, sofern es sich nicht immer wieder um dieselbe Kompanie, um dieselben Spieler handelt.
Eine Kompanie, eine Armee, die alle paar Tage Krieg führen und dann auch noch Wiederaufbauarbeit leisten muss, wäre, und da kann man den Rollenspielfaktor bemühen, irgendwann nicht mehr in der Lage, dauerhaft die maximale Leistung im Kampf zu erbringen. Sie sehen sich dann immer wieder mal anderen Kompanien entgegen, die deutlich frischer sind und entsprechend stärker sein können. Das kann und darf sich in so einem Spiel durchaus im System widerspiegeln, ohne zu sagen, “das wäre ja total unfair, dass die verteidigende Kompanie bestraft wird, weil sie gewonnen hat”. Sie würde ja nicht bestraft werden, weil sie gewonnen hat, sondern weil mit der Zeit ihre Herrschaft auch negative Aspekte mit sich bringt. Entsprechend wäre für mich dieser Malus in einem MMO erklärbar und darstellbar, so wie auch erklärbar und nachvollziehbar ist, warum Verteidigen leichter ist als Angreifen, weil das in der Realität auch so der Fall ist.
Unabhängig davon müsste aus meiner Sicht zuerst ein Faktor geändert werden, nämlich, dass die kriegserklärende, angreifende Kompanie/Armee den Zeitpunkt des Krieges bestimmt, natürlich in einem vorgegebenen Rahmen und nicht nachts um 2 Uhr. Das allein dürfte schon verhindern, dass eine Kompanie über Wochen und Monate mehrere Gebiete halten kann, weil sie das nur durch das Umgehen in Form von Scheinkompanien kann.
Letzendlich, und da wiederhole ich mich gerne, ging es mir nicht darum, meine Ideen als sinnvoll zu erklären, sondern als Anregung, weil es so, wie es aktuell ist, nicht bleiben kann, weil das aktuelle System einfach nicht vollends durchdacht wurde bzw. die Konsequenzen davon, weshalb es da dringend, bevor an neuen Content etc. gedacht werden kann/sollte, Änderungen geben muss, denn sonst wird die bereits eingeleitete Entwicklung nicht mehr zu stoppen sein.
Ich finde deine Vorschläge allesamt interessant, weil sie den aktuellen Missständen entgegenwirken.
Aktuell haben die gebietsbesitzenden Kompanien einfach zu viele Vorteile, die die Angreifer fast zwangsläufig scheitern lassen.