Erstmal muss ich mich entschuldigen, denn mein Beitrag ist hier eigentlich fehl am Platz, denn das stört in gewisser Weise deinen Vorschlag, den ich damit auch nicht kleinreden wollte bzw. als nicht nicht diskussionwürdig erachten wollte.
Ich wollt einfach nur nochmals zum Ausdruck bringen, dass das Grundgerüst erstmal stimmen muss, bevor man drumherum weiter anbauen kann.
Dein Vorschlag ist per se nicht schlecht, gar nicht, aber er erscheint mir aktuell nicht als die erste Lösung, denn eines kann man diesen “Elite-Kompanien” nicht abstreiten und das ist Skill, denn es ist sicherlich nicht so, dass dort nur der Equipstand ursächlich für diese Dominanz ist, sondern neben dem Skill vor allem die Umstände.
Eine Kompanie, die gut spielt, die aber auch das (nahezu) bestmögliche Equip hat, die auch die finanziellen Möglichkeiten besitzen, um immer auf diesem Stand zu bleiben und darüber hinaus noch die Möglichkeit hat, durch diverse Scheinkompanien viele Gebiete erobern und halten kann, ist nahezu unmöglich von ihrem Thron zu stoßen.
Allein durch die vielen Kriege, die sie durch die vielen Gebiete führen konnten, hat dafür gesorgt, dass sie durch die Praxis sich von den anderen noch weiter entfernen konnten, denn Erfahrung ist ein wichtiger Faktor, denn eine Kompanie, eine 50 “Mann” starke “Armee”, die in einer Woche viele Kriege bestreitet, ist einer Kompanie, die, wenn überhaupt, einen Krieg pro Woche bestreitet, so dermaßen überlegen, dass das mMn nur schwerlich aufzuholen sein wird und um so länger man mit Änderungen wartet, um so nachteiliger wird es für die Spieler bzw. für den ganzen Server, denn die Spieler werden abwandern, entweder vom Server, sobald wieder möglich, oder vom Spiel an sich.
Das wäre so, als würden alle anderen Mannschaften in der 1. Liga nur 1-2 die Woche trainieren, während der Ligaprimus 2-3x täglich trainiert.
Wir hatten diverse Diskussionen bereits miteinander zur Freiheit in diesem Spiel und ich habe deinen Standpunkt immer verstanden und du meinen auch, aber bezüglich deinem Standpunkt gibt es eben Folgen, Folgen die irgendwann zu einer Situation führt, die wohl keiner möchte, nicht die Spielerschaft und hoffentlich auch nicht AGS, weshalb ich ein Eingreifen und das Abändern der ursprünglich angedachten Form für unabdingbar halt, gerade weil man sieht, was der Mensch mit zu viel Freiheit und Gestaltungsfreiheit anstellt. Da überwiegt halt leider zu oft das Negative.
Wenn abszusehen ist, dass ein System nicht zu dem Ergebnis führt, welches man sich erhofft hat, dann muss man mMn regulierend eingreifen, auch wenn das ursprünglich nicht geplant war.
Du bist ja auch mittlerweile an dem Punkt angelangt, dass du für eine Änderung pladierst (Teilnahme pro Tag an Kriegen beschränken). Das erleichtert mich ehrlicherweise. 
In der Regel erschafft man ein Spiel und seine Inhalte nicht für eine absolute Minderheit, sondern für möglichst viele Spieler. Dass AGS nicht anders denkt, zeigt die Änderung des Spieles weg von einem reinen PVP-Spiel.
Es bleibt halt nun die Frage, ob sie die Entwicklung sehen und dieser entgegensteuern wollen, oder diese Gestaltungsfreiheit so lassen und dann damit leben muss, sehenden Auges ins Verderben zu gelangen.
Es kann dem Spiel ingesamt nicht dienlich, nicht förderlich sein, wenn auf den Servern wochen-/monatelang keine Fluktuation entsteht, weil Kompanien das System ausnutzen bzw. durch Absprachen nicht zulassen, dass Kriege so gespielt werden, wie es ursprünglich gedacht war.
Dass es mal zu Absprachen kommt, zu Vereinigung zwischen Kompanien und Fraktionen, gerne, denn das sollte das Spiel auch bieten, aber es darf doch bitte schön kein Dauerzustand werden, der dann auch noch dazu führt, dass die Kluft immer größer wird, bis zu dem Zustand, dass ein echter, weil fairer Kampf nicht mehr möglich ist, selbst wenn es irgendwann von den Monopolisten gewollt wird, wenn sie zur Besinnung kommen sollten.
Denn dann wäre ein Gebietswechsel nur noch mit einer absichtlichen Niederlage verbunden und das kann und darf auch keine Option sein.
Ich bleibe da bei meiner Meinung, die schon länger besteht. Das geschaffene Umfeld, was eine möglichst freie Gestaltung ermöglichen sollte, war und ist einfach nicht konsequent durchdacht worden. Wäre das der Fall, würden wir hier nicht diskutieren.